Vor der Hochgeschwinigkeitsfahrt stand die Stärkung in Merklingen

Mit einer halbtägigen Exkursion hat die Eislinger AWO ihr Ausflugsprogramm eröffnet. Ziel war die Schwäbische Markthalle in Merklingen und die Fahrt mit einem Regionalexpress auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Merklingen nach Wendlingen.

Freilich mussten die Fahrgäste dieses Zuges sich kräftig strecken, um von der nur 6 Sekunden dauernden Fahrt über die Filstalbrücke auch bei fast Tempo 200  vom Filstal tief unten etwas mitzubekommen oder gar ein Foto zu schießen.

Jedenfalls war die Gruppe um eine Erfahrung reicher und kann jetzt ermessen, wie erst eine Fahrt im ICE zwischen Ulm und Stuttgart in naher Zukunft vonstatten gehen dürfte. Die einen kühnen Eindruck machende 85 Meter hohe zweithöchste Eisenbahnbrücke Deutsch-lands, deren nur extrem wenige Stützpfeiler in 25 Metern Tiefe im Boden verankert sind, gilt in Fachkreisen als eine bravurös gelungene Ingeniuersleistung. Eigens für die schmalen Träger -die innen hohl sind  – wurde ein besonderer Beton entwickelt, der zur erforderlichen Stabilität beigetragen hat.

Der Blick von unten auf die Brücke war vom Zug aus angesichts des Tempos  nur kurz und knapp möglich, weswegen die Eislinger AWO-Gruppe unter Leitung ihres Vorsitzenden Ardian Ponik eine weitere Exkursion auf „dem Boden der Tatsachen im Auge hat“. Resümee der Reiseleitung: Es kommt auf die Perspektive an …

Von ULI-ADMIN

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